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CKO – Chief Knowledge Officer

CKO – Chief Knowledge Officer: Verantwortlich für Wissensmanagement und den Erhalt betrieblichen Know-hows im Familienunternehmen. Aufgaben dieser Position im Überblick.

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Chief Knowledge Officer im Familienunternehmen: Wissen sichern statt verlieren

In vielen Familienunternehmen steckt entscheidendes Fachwissen in den Köpfen einzelner, oft langjähriger Mitarbeiter, die kurz vor dem Ruhestand stehen. Der Chief Knowledge Officer baut Strukturen auf, mit denen dieses Wissen dokumentiert, weitergegeben und für neue Mitarbeiter zugänglich gemacht wird. Bislang wurde diese Aufgabe selten aktiv gesteuert, sondern lief informell über persönliche Einarbeitung und mündliche Weitergabe. Mit dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel wird dieser bislang unterschätzte Bereich zu einer eigenständigen Führungsaufgabe.

Diese sichernde Funktion unterscheidet den Chief Knowledge Officer von eher operativ ausgerichteten C-Level-Positionen: Er verantwortet den langfristigen Erhalt von Know-how, nicht das laufende Tagesgeschäft.

CKO auf einen Blick
  • Position: Chief Knowledge Officer (CKO)
  • Deutsche Bezeichnung: Wissensmanager
  • Berichtet an: CEO bzw. Geschäftsführung, teils an den CHRO
  • Verantwortet: Wissensmanagement, Dokumentation von Fachwissen, Wissenstransfer bei Personalwechseln
  • Führt: Wissensmanagement-Team, teils mit Schnittstelle zu Personalabteilung und IT
  • Besonders im Familienunternehmen: Sicherung von Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeiter vor dem Ruhestand

Herausforderungen bei der Besetzung eines Chief Knowledge Officer

Kandidatinnen und Kandidaten für die Position des Chief Knowledge Officer müssen Methodenwissen im Wissensmanagement mit dem Vertrauen erfahrener Fachkräfte verbinden, die ihr Wissen sonst nur ungern teilen. Reine Methodenexperten bringen dieses Vertrauen selten mit. Diese Kombination lässt sich am Lebenslauf allein kaum verlässlich ablesen.

Hinzu kommt, dass die Position in vielen Unternehmen komplett neu geschaffen wird und zunächst überzeugen muss, dass Wissenssicherung mehr ist als eine zusätzliche Dokumentationspflicht. Diese Überzeugungsarbeit gelingt nicht immer auf Anhieb reibungslos. Externe Bewerber unterschätzen diese Zurückhaltung regelmäßig.

Als spezialisierter Headhunter für Chief-Knowledge-Officer-Positionen identifiziert Headgate Wissensmanagement-Experten, die methodisches Vorgehen mit Vermittlungsgeschick verbinden.

Kernaufgaben und Verantwortungsbereiche eines Chief Knowledge Officer

Der Chief Knowledge Officer verantwortet den Aufbau von Wissensdatenbanken, strukturierte Übergabeprozesse bei Personalwechseln und die Förderung abteilungsübergreifenden Wissensaustauschs. Dazu gehört auch die Einführung von Mentoring-Programmen zwischen erfahrenen und neuen Mitarbeitern.

Eng abgestimmt wird die Rolle meist mit dem CHRO: Während der Chief Knowledge Officer die Inhalte und Methoden der Wissenssicherung verantwortet, sorgt der CHRO für die organisatorische Einbindung in Personalprozesse wie Nachfolgeplanung. Regelmäßige Wissens-Interviews mit ausscheidenden Mitarbeitern gehören ebenfalls zum festen Aufgabenrhythmus dieser Position. Zusätzlich verantwortet der Chief Knowledge Officer häufig die Auswahl geeigneter Dokumentationswerkzeuge. Auch die Pflege eines internen Expertenverzeichnisses zählt dazu.

Häufige Fragen zur Position CKO (Chief Knowledge Officer)

Der Chief Knowledge Officer verantwortet die systematische Sicherung, Dokumentation und Weitergabe betrieblichen Fachwissens innerhalb des Unternehmens. Er baut Wissensdatenbanken und Mentoring-Programme auf, damit Erfahrungswissen nicht mit ausscheidenden Mitarbeitern verloren geht. In vielen kleineren Betrieben übernimmt die Personalabteilung diese Aufgabe zusätzlich. Nicht selten kommt zusätzlich die Auswahl geeigneter Dokumentationswerkzeuge hinzu.

Im Familienunternehmen steckt Wissen oft bei einzelnen langjährigen Mitarbeitern, deren Ausscheiden ein erhebliches Risiko darstellt. Im Konzern verteilt sich Fachwissen meist auf größere Teams, sodass der Verlust Einzelner leichter aufgefangen wird. Diese Konzentration auf wenige Wissensträger verlangt im Mittelstand mehr Dringlichkeit als im Konzernumfeld. Auch die vorhandenen IT-Systeme zur Wissenssicherung sind hier oft weniger ausgebaut.

Typische Anlässe sind der bevorstehende Ruhestand mehrerer erfahrener Fachkräfte gleichzeitig, ein anstehender Generationswechsel in der Geschäftsführung oder starkes Wachstum mit vielen neuen Mitarbeitern. Auch nach dem Verlust wichtigen Wissens durch eine unerwartete Kündigung wird diese Position häufig gezielt aufgebaut. Eine geplante Standorterweiterung macht eine gezielte Suche nach dieser Position ebenfalls häufig notwendig.

Der Chief Knowledge Officer trägt strategische Verantwortung für die Sicherung von Fachwissen auf Führungsebene, während ein Personalentwickler meist operativ Schulungen und Weiterbildungen organisiert. Beide Rollen ergänzen sich in der Praxis, decken aber unterschiedliche Verantwortungsebenen ab. In der Praxis trägt der Chief Knowledge Officer zusätzlich Verantwortung für die methodische Struktur der Wissenssicherung, die über einzelne Schulungen hinausgeht.

Chief-Knowledge-Officer-Position besetzen – Sprechen Sie mit uns

Wichtiges Fachwissen droht mit ausscheidenden Mitarbeitern verloren zu gehen? Als spezialisierter Headhunter für Führungskräfte unterstützen wir Sie bei der Besetzung dieser Schlüsselposition, mit Fokus auf methodisches Vorgehen und Vermittlungsgeschick im Team. Wir bringen dabei ein belastbares Netzwerk erfahrener Wissensmanagement-Experten mit ein.