Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Ergebnisse: Personalberater vs. Personalvermittler

Personalvermittlung, Headhunting, Personalberatung – alles das Gleiche? Nein. Doch die Begriffe werden oftmals fälschlicherweise miteinander gleichgesetzt. Wir erklären, welche Tätigkeiten wirklich hinter diesen Bezeichnungen stecken, worin die Unterschiede liegen und warum Sie mit etwas mehr Zeit und ggf. auch Kostenaufwand höchstwahrscheinlich die besseren Ergebnisse erzielen werden.

Der Personalberater: Recruiting ganz nach Ihren Ansprüchen

Personalberater wie Headgate setzen sich intensiv mit Ihrem Unternehmen auseinander und wissen, worauf es bei Ihren zukünftigen Mitarbeitern ankommen muss. So hat der Personalberater durch viele Gespräche mit Ihnen und Ihren Kollegen verinnerlicht, welche Werte Ihr Unternehmen ausmachen, welche Visionen Sie haben und welche Ziele Sie verfolgen – ganz als würde er selbst in Ihrer Personalabteilung arbeiten.

Bei den Kandidaten wird deshalb nicht nur auf die Hard Skills, sondern auch auf die Soft Skills, etwa wie Charaktereigenschaften, geachtet. Dafür werden verschiedene Persönlichkeitstest, neueste Matching-Software und intelligente Datenbanktechnologien eingesetzt – insbesondere für hochdotierte Stellen kann sich dies auf lange Sicht auszahlen. Denn um auf beiden Seiten erfolgreich zusammenzuarbeiten, sollten neben den fachlichen Qualifikationen auch die Werte, Ziele und Visionen des Kandidaten mit denen Ihres Unternehmens übereinstimmen. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg!

Um die perfekten Kandidaten auszuwählen, kann der Personalberater gegebenenfalls etwas Zeit brauchen, der Outcome ist allerdings in den meisten Fällen überaus zufriedenstellend.
Und auch nachdem Ihr neuer Mitarbeiter seinen Start in Ihrem Unternehmen hatte, bleibt die nachhaltige Kooperation mit dem Personalberater bestehen – über die Beratung und Vermittlung hinaus. Als Dienstleister zeichnet sich der Personalberater also nicht nur durch sein großes Know-How innerhalb Ihrer Zielbranche aus, sodass Streuverluste minimiert werden, er fungiert gleichermaßen auch als Problemlöser.

Die USPs des Personalberaters auf einen Blick:

  • intensive Auseinandersetzung mit dem auftraggebenden Unternehmen
  • sorgfältige Kandidatenauswahl mit Fokus auf übereinstimmenden Wertmaßstäben
  • Augenmerk auf Soft Skills
  • jahrelange Erfahrung, kompetenter Ansprechpartner
  • präzise und passgenaue Ergebnisse
  • nachhaltige Kooperation

Der Personalvermittler: Schnelle, jedoch weniger passgenaue Ergebnisse

Der Personalvermittler akquiriert offene Jobangebote und fertigt ein Besetzungsbild an, das er mit vorhandenen Interessen abgleicht. Er sieht es als seine Aufgabe, Interessenten und Arbeitgeber zusammenzubringen – immer mit dem Ziel vor Augen, einen Vertragsabschluss für ein Beschäftigungsverhältnis zu erreichen. Gelingt eine positive Vermittlung, erhält der Personalvermittler üblicherweise eine Provision vom auftraggebenden Unternehmen.

Kurz: Stimmen gewisse Merkmale eines Jobanwärters mit den Kriterien des auftraggebenden Unternehmens überein, reicht das aus. Hier wird nicht so intensiv auf Werte, Visionen und Ziele eingegangen, wie es beim Personalberater der Fall ist. Deshalb ist die Passquote bei weitem nicht so genau.

Der USP des Personalvermittlers? Eindeutig die Geschwindigkeit. Durch große Datenbanken können schnell eine Vielzahl an Kandidaten angesprochen und erreicht werden. Betrachtet man allein diesen Aspekt, so bietet der Personalvermittler auf den ersten Blick die besseren Ergebnisse. Schließlich frisst der Schnelle den Langsamen und gute Kandidaten warten nicht lange. Auf lange Sicht wird Ihrem Unternehmen jedoch eher ein Mitarbeiter nutzen, der dieselben Werte teilt. Was bringt es, schnell Verstärkung zu holen, die dann entweder nicht in Ihr Team passt oder nach kurzer Zeit weiterzieht?

Die Vorteile des Personalvermittlers auf einen Blick:

  • extrem schnelle Ergebnisse
  • großer Pool an Kandidaten und Datenbanken

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass beide Herangehensweisen ihre Vorteile aufweisen und sich gegebenenfalls auch miteinander kombinieren lassen. Ein umfassendes Netzwerk und eine hochaktuelle Datenbank stehen nämlich nicht im Gegensatz zur einer professionellen und nachhaltigen Beratung des Kunden. Die Herausforderung in engen Märkten ist jedoch, dass rein erfolgsbasierte Berater es sich schlichtweg nicht erlauben können, viel Zeit für Sie in der Suche zu investieren. Diese ist jedoch notwendig, um den Markt ganzheitlich zu bearbeiten und sich mit Kunden und Kandidaten umfassend auseinander zu setzen.

Die Unterschiede zwischen Personalberater und -vermittler sind also markanter, als man auf den ersten Blick denken mag. Haben Sie noch Fragen? Wir von Headgate stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite! Sprechen Sie uns einfach an.